10 Jahre Sanatorium Kilchberg - herzlichen Glückwunsch, Ravi
Sein Weg ins Sani führte über drei Länder: geboren und aufgewachsen in Sri Lanka, 25 Jahre zu Hause in Italien, dann in die Schweiz. Vor zehn Jahren begann Seleamraram Balendiran – von allen Ravi genannt – seine Arbeit in der Reinigung. Er kam und blieb.
02.07.2026
In Como lebte Ravi während 25 Jahren und arbeitete in einer Möbelfabrik. Als diese schloss, zog es ihn in die Schweiz. Ein Freund von ihm – bis heute im Sanatorium in der Küche tätig – machte ihn auf eine Stelle in der Reinigung aufmerksam. Das war vor zehn Jahren.
Von Anfang an war Ravi in der Reinigung – und von Anfang an als «Joker» im Einsatz, dort, wo er gerade gebraucht wird. «Überall und an jedem Ort. Kein fester Platz», beschreibt er seine Rolle.
Ravi arbeitet 100 Prozent, auch an Wochenenden, und hat dafür dienstags und mittwochs frei. Diese Tage gehören Italien: Am Montagabend fährt er los – verkehrsfrei und in Ruhe –, besucht in Mariano Comense bei Como seine Freunde und kehrt am Mittwochabend zurück. Weil er seine Freizeit in Italien verbringt, spricht er vor allem Italienisch. Im Sani mit seinen Landsleuten pflegt er weiterhin Tamil.
Was Ravi an seiner Arbeit schätzt? «Alle sind nett zueinander. Und die Arbeit ist gut. Kein Stress.» Besonders freut er sich jeweils auf das Sommerfest und das Sänifäscht. «Wenn wir zusammen arbeiten, bleibt kaum Zeit zum Plaudern», sagt er. Genau dann gebe es die Gelegenheit, mit all den Menschen ins Gespräch zu kommen. Im nächsten Jahr wird Ravi pensioniert – wenn es nach ihm geht, gerne noch ein wenig später.
Lieber Ravi, herzlichen Dank für zehn Jahre verlässlichen Einsatz, Ruhe und gute Laune. Wie schön, dich im Sani-Team zu haben!